Mit Walter Pagliano vergeht die Zeit ohne Eile. Zuerst ein Kaffee in der Bar Gianduja, dann eine Bank neben dem inzwischen leeren Platz. Wenn die letzten Stimmen verstummt sind und auf dem roten Sand nur noch ein paar Spuren bleiben, ist der beste Moment zum Reden. Seit Walter nach Murazzano gekommen ist, begleitet dieser Platz auch sein Leben. Seit 1991 kümmert er sich um ihn, mit einigen Pausen, aber immer wieder hierher zurückkehrend. Ich frage ihn, woran er erkennt, ob der Platz bereit ist. Walter lächelt.
Ich schaue ihn an. Ich gehe darüber. Wenn er zu trocken oder zu nass ist, sehe ich es und ich spüre es. Er benutzt keine Instrumente. Er misst keine Feuchtigkeit. Er geht auf den Platz, macht ein paar Schritte und hört auf das, was der rote Sand ihm zurückgibt. Nach so vielen Jahren sagt ihm der Platz selbst, was er braucht. Am Abend geht er langsam mit dem Netz über den Platz und löscht eine Spur nach der anderen, die die Spieler hinterlassen haben. Am nächsten Morgen werden neue dazukommen. Ich frage ihn, ob er diesen stillen Moment lieber mag oder die Stunden, in denen der Platz voller Menschen ist. Er überlegt nur einen Augenblick.
Ich mag beides. Aber am liebsten mag ich den Platz, wenn er benutzt wird. Auch wenn das bedeutet, bis spät hierzubleiben. Wenn ein Spiel um halb eins nachts endet, ist das in Ordnung. Bevor wir uns verabschieden, stelle ich ihm noch eine letzte Frage. Wenn dieser Platz sprechen könnte, was würde er erzählen? Walter senkt den Blick auf den roten Sand.
Ha visto milioni di persone, milioni di bellissime partite. E anche tante romanze. Per me questo campo è come un figlio.